Die Obstbauschule Stade ist Partnerschule beim Projekt InfoSCHUL, das vom Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördert wird. Teilprojekt davon ist InfoFARM, wobei es um die Bereitstellung von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Inhalten im Internet durch Schulen geht.
Durch die Projektförderung wurde es möglich, einen Notebook mit nach China zu nehmen. Der Projektleiter Herr JANKA hat zudem seine private Digitalkamera zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür! Es war geplant, bereits in China die Fotos zu bearbeiten und sie durch das Internet nach Deutschland zu senden. Es sollte eine Internet-Verbindung an der Schule eingerichtet werden, auch zu InfoFARM in Deutschland.
So wurde die Reise dann mit einem neuen DELL Inspiron 8000 und der 1,2 MPixel-Kamera Olympus C-840L angetreten. Die Schule stellte den Telefonanschluß. Die Fotos wurden aus der Kamera in den Rechner eingelesen und dort mit Paintshop Pro 7 überarbeitet. Die Auflösung wurde für das Internet auf 72 dpi verringert (bei Detailreichtum oder Ausschnitten wurden schon mal 100 oder 120 dpi belassen), die Fotos verkleinert, um die Ladezeiten der Seiten zu verringern.
Das Fotomaterial wurde auf mehrere Seiten aufgeteilt, um die Ladezeiten der Seiten zu verringern. Dieses ganze Web wird mit MS Frontpage 2000 erstellt und gepflegt.
Eine Übertragung nach Deutschland gestaltete sich schwierig. Die Internetverbindung der China Post war schneckenlangsam und brach ständig zusammen. Die Kommunikation verlagerte sich dann auf das örtliche Intnernet-Café, wo offensichtlich bessere Leitungen vorhanden sind. Von dort konnten aber keine Attachments gesendet werden...
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Obstbaulehrer Herr ZENG mit dem von allen signierten InfoFARM-Poster... |
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Das InfoFARM-Poster. Die Kursteilnehmer senden uns ihre Grüße... |
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Gruppe mit InfoFARM-Poster... |
Der Obstbau
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Die Obstanlagen, die ich gesehen habe, zeichnen sich fast alle durch uneinheitlichen Baumaufbau aus. Man nimmt offensichtich hin, was wächst... Die Anlagen sind nicht gut gepflegt, viele Bäume fallen aus und werden ersetzt. Aber auch dann wird kein konsequenter Baumaufbau betrieben... (einige 'Fuji'-Früchte eingetütet zur Farbverbesserung). |
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Man sieht, daß die Produktionskapazität bei weitem nicht ausgenutzt wird. |
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Viele Anlagen sind in einem schlechten Pflegezustand, hier z.B. Gras- und Krautwuchs in den Anlagen. |
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Insgesamt finden wir eine kleinräumige Struktur mit vielen Kleinparzellen. Der Grundbesitz beträgt z.B. 2 mu pro Bauer, 15 mu wären 1 ha.... |
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Diese gut gepflegte Junganlage mit Unterkultur läßt hoffen... |
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Allgemein herrschen große Baumformen auf Sämlingsunterlage vor. Zu beschreiben als freie Spindel oder z.T. als Pyramidenkrone... |
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Hier werden 'Fuji' eingetütet zur Farbverbesserung... |
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Die Leistung der Anlagen wird nicht erreicht, dieser Baum musste völlig zurückgeschnitten werden und entwickelt sich nun irgendwie weiter... |
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Fehler im Baumaufbau werden nicht korrigiert. So wird dieser Baum praktisch mit zwei Stämmen weiterwachsen. Was dann an Ernte da ist, wird verkauft... Im Jahr 2000 hat der damalige Chef der ENZA, John McKliskie, von der Angst der Neuseeländer vor dem chinesischen Obstbau gesprochen. Bei 16 Mio. t Jahresproduktion bräuchten die Chinesen nur 2 % zu exportieren, das entspräche dann dem Neuseeländischen Gesamtexport. Vor diesen Obstanlagen und Erzeugern kann er wohl keine Angst gehabt haben... |
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Der Bau solch schöner Häuser mit Spitzdach, z.T. auch mit chinesischem Bogendach, läßt hoffen... |
| Einjährige Fachschule für Obstbau Stade Kontakt: fsobstbau@obstbauschule.de |
Meisterausbildung Landw.Kammer Kontakt: Meyer.Klaus@lawikhan.de |
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